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Heimkosten für Eltern als außergewöhnliche Belastungen

Die Lebenserwartung steigt hierzulande ständig und erwachsene Kinder müssen sich teilweise über einen zunehmend langen Zeitraum hinweg um ihre Eltern kümmern und beispielsweise die Heimkosten für Eltern zahlen. Zum einen ist es erfreulich, wenn Rentner ihren Lebensabend länger genießen können. Andererseits hat dies immer öfter zur Folge, dass die Kinder Ihre Eltern letztlich doch in einem Pflegeheim unterbringen und die Kosten hierfür zahlen müssen, wenn sie selbst der Belastung nicht mehr gewachsen sind. Aber wer trägt die Heimkosten für Eltern, wenn Mutter und Vater nur eine geringe Rente erhalten? Oder wenn sie kaum eigenes Vermögen und keine gute Altersvorsorge haben? Heimkosten für Eltern: Grundsicherung und Unterhaltspflichten Sobald bei den Eltern Pflegebedürftigkeit eintritt, können sie die Pflegeversicherung in Anspruch nehmen und müssen dann noch ihr Einkommen, ihre Rente und ihr Vermögen einsetzen. Sofern das alles nicht ausreicht, können aber auch die Kinder zum Unterhalt verpflichtet sein. So kann das leistende Sozialamt den Anspruch auf Elternunterhalt gegen die erwachsenen Kinder geltend machen. Zum Glück gibt es einen relativ hohen Selbstbehalt, der den unterhaltspflichtigen Kindern vom eigenen Einkommen verbleiben muss. Dieser beträgt bei einem alleinstehenden erwachsenen Kind netto 1.800 Euro, bei einem Ehepaar 3.240 Euro. Und beim über diesen Betrag hinausgehenden Einkommen verbleibt dem Kind nochmals in etwa die Hälfte. Das eigene Haus muss das unterhaltspflichtige Kind keinesfalls verkaufen. Die Zins- und Tilgungsleistungen hierfür sind ebenso wie auch die eigene Altersvorsorge und Aufwendungen hierfür geschützt. Unterhaltsverpflichtungen gegenüber eigenen Kindern oder Ex-Ehegatten sind vorrangig abzugsfähig. Außergewöhnliche Belastungen Die erwachsenen Kinder erhalten steuerliche Entlastung bei solchen Unterhaltsleistungen. Pflegekosten können sie dann als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Dies ist der Fall, wenn Pflegebedürftigkeit vorliegt und Pflegestufen bzw. -grade festgestellt wurden oder auch eine kurzzeitige Pflege erforderlich ist. Erstattungen oder Zahlungen von Versicherungen oder anderen Stellen müssen zunächst angerechnet werden. Die Pflegekosten sind dann auch noch um die zumutbare Belastung zu kürzen. Diese ist von der Höhe des Einkommens des unterhaltsverpflichteten Kindes und seinen familiären Umständen abhängig und kann zwischen 1 % und 7 % des Gesamtbetrags der Einkünfte betragen. Die Kosten für pflege-, behinderungs- oder krankheitsbedingte Unterbringung umfassen alle vom Heim in Rechnung gestellte Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Rein altersbedingte Pflegekosten sind aber als übliche Kosten der Lebensführung zu betrachten und nicht ansatzfähig. Haushaltsnahe Dienstleistungen Bei einer Pflege zuhause kann ein Ansatz der Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Beschäftigungsverhältnisse in Betracht kommen. Hier können auch altersbedingte Pflegekosten, sonstige hauswirtschaftliche Leistungen und Kosten berücksichtigt werden, die als zumutbare Belastung bei den außergewöhnlichen Belastungen nicht ansatzfähig waren. Haben Sie noch mehr Fragen, wie Sie Pflege- und Heimkosten für Eltern bei Ihrer Einkommensteuererklärung absetzen. Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir beraten Sie und erstellen Ihre Einkommensteuererklärung im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Kinderfreibetrag, Kindergeld und was für Eltern steuerlich absetzbar ist

Sie sind ja schon sehr lieb und nett, die Kleinen. Viele Familien betrachten sich erst mit Kindern als vollständig. Aber die Kehrseite ist: Kinder kosten auch Geld – richtig viel Geld. Andererseits zahlen sie später einmal die Renten für die ältere Generation. Und so hat sich der Gesetzgeber zu einer Vielzahl von Leistungen zur Unterstützung von Familien mit Kindern entschlossen. Und die Beträge steigen kontinuierlich an. Daher lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die verschiedenen Leistungen und ihre Voraussetzungen zu werfen. Kindergeld oder Kinderfreibetrag? In unserem nachfolgenden Video erklären wir Ihnen kurz und schnell, wie es sich mit Kindergeld und Kinderfreibetrag bei Ihrer Einkommensteuererklärung verhält. Kindergeld Da gibt es zunächst einmal das Kindergeld. Eltern haben hierauf einen Anspruch, wenn sie in der Bundesrepublik ihren Wohnsitz oder Lebensmittelpunkt haben. Für das erste und zweite Kind gab es 2016 monatlich jeweils EUR 190,-, für das dritte Kind EUR 196,- und für alle weiteren jeweils EUR 221,- monatlich. Am Anfang diesen Jahres gab es für diese Beträge nochmals eine leichte Erhöhung. Für das erste und zweite Kind gibt es seit Januar 2017 jetzt monatlich jeweils EUR 192,-, für das dritte Kind EUR 198,- und für alle weiteren jeweils EUR 223,- monatlich. Grundsätzlich wird das Kindergeld für alle minderjährigen Kinder gezahlt. Das Einkommen spielt dabei keine Rolle. Wird das Kind 18 Jahre alt und geht es noch in die Schule oder befindet sich in der Ausbildung oder Studium, können Sie das Kindergeld weiter beziehen. Wird das Kind 25 Jahre alt, ist grundsätzlich Schluss mit dem Kindergeld, sofern das Kind nicht behindert ist und sich nicht selbst unterhalten kann. Wichtig ist seit 2016, dass der Kindergeldkasse die Steueridentifikationsnummern von Eltern und Kindern bekannt sein müssen. Kinderfreibetrag Daneben gibt es noch den Kinderfreibetrag. Dieser betrug 2016 für die Familie EUR 7.248,- und steht beiden Elternteilen zu. Er setzt sich zusammen aus einem Kinderfreibetrag für das Existenzminimum des Kindes in Höhe von EUR 2.304,- (verdoppelt EUR 4.608,-) und dem Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung in Höhe von 1.320,- Euro (verdoppelt EUR 2.640,-). Ersterer Freibetrag für das Existenzminimum ist 2017 auf EUR 4.716,- angestiegen, so dass für 2017 insgesamt ein Kinderfreibetrag in Höhe von EUR 7.428,- zugunsten der Eltern zu berücksichtigen ist. Aber Vorsicht: es gibt nur entweder Kindergeld oder Kinderfreibetrag. Das Positive ist: Das Finanzamt führt eine Prüfung durch, was für Sie günstiger ist. So wird das bereits ausgezahlte Kindergeld mit dem Steuervorteil verrechnet, der sich aus den Kinderfreibeträgen ergibt. Letztlich profitieren nur höhere Einkommen dann noch vom Kinderfreibetrag. Entlastungsbetrag für Alleinerziehende Alleinstehende, die im eigenen Haushalt ein Kind erziehen, für das sie Anspruch auf Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag haben, können einen Entlastungsbetrag in Höhe von EUR 1.908,- zuzüglich EUR 240,- für jedes weitere Kind steuerlich geltend machen. Steuerlich vorteilhaft: der Entlastungsbetrag wird von der Summe der steuerpflichtigen Einkünfte abgezogen. Er ist zudem in der Lohnsteuerklasse II, die hier beantragt werden kann, bereits eingearbeitet. Kinderbetreuungskosten Für Kinder, die grundsätzlich das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben dürfen, kann sich eine deutliche steuerliche Entlastung auch aus dem Abzug von Kinderbetreuungskosten ergeben. Denn 2/3 dieser Kosten können als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Und das gilt für Kinderbetreuungskosten bis maximal EUR 6.000,- im Jahr, so dass also hierfür maximal ein Betrag in Höhe von EUR 4.000,- als Sonderausgabe steuerlich absetzbar ist. Kosten für Freizeitaktivitäten oder Verpflegung des Kindes bleiben allerdings außen vor. Ausbildungsfreibetrag Auf einen weiteren Abzug bleibt noch hinzuweisen: Solange sich ein volljähriges Kind noch in der Berufsausbildung befindet und auswärts untergebracht ist, kann man zudem einen jährlichen Ausbildungsfreibetrag in Höhe von EUR 924,- beantragen. Dieser steht getrennten Eltern grundsätzlich zur Hälfte zu, allerdings kann man eine andere Aufteilung einvernehmlich beantragen. Nun haben Sie einen kleinen Überblick zu den Steuervergünstigungen für Eltern oder Alleinerziehende. Für eine ausführliche Beratung vereinbaren Sie einfach einen Termin bei unserer Beratungsstelle des Aktuell Lohnsteuerhilfevereins e.V. Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihre Einkommensteuererklärung im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG. Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf!

Über uns

Ihre Steuererklärung ist unser Job

Genießen Sie Ihre Freizeit, denn Ihre Einkommensteuererklärung erledigen wir von der Lohnsteuerhilfe Hilden. Aufgrund unserer Fachkompetenz sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld. Im Rahmen einer Mitgliedschaft beraten wir Sie rund um Ihre Einkommensteuererklärung bei ausschließlich nichtselbständigen Einkünften begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG. Und dafür zahlen Sie jährlich nur einen sozial gestaffelten Beitrag und zwar angepasst an Ihr Einkommen.

Also schonen Sie doch lieber Ihre Nerven. Denn mal Hand aufs Herz, wer hat schon Lust und Zeit seine Steuererklärung selbst zu machen? Während Sie sich vor dieser Aufgabe lieber drücken, ist für uns die Erstellung der Einkommensteuererklärung eine Freude. Also lassen Sie Ihre Steuer von uns machen. Sodass Sie beruhigt sein können, weil Ihre Steuerangelegenheiten in kompetenten Händen sind.

Happy End auch für Ihre Einkommensteuererklärung

Jährlich rund 500 Mio. EUR verschenken die Steuerzahler an den Staat, weil sie Ihre Steuererklärung nicht abgeben. Das sollte man doch verhindern, denn immerhin wäre das umgerechnet für jeden Einzelnen eine satte Steuerrückerstattung. Also lassen Sie sich diese nicht entgehen. Denn vielleicht steckt auch hinter Ihrer Einkommensteuererklärung ein sehr erfreuliches Ergebnis.

*Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes liegt die durchschnittliche Steuererstattung bei 901,- EUR für alle Steuerpflichtigen mit ausschließlich nichtselbstständigen Einkünften im Falle einer Steuererstattung (Quelle: Statistisches Bundesamt VZ 2012, Stand 07/2016).

Die Lohnsteuerhilfe holt durchschnittlich 901 Euro vom Finanzamt zurück.

Mit der Lohnsteuerhilfe holen Sie sich Ihr Geld zurück

Ausschlaggebend dafür ist, dass Sie bei uns auf aktuelles Fachwissen und langjährige Erfahrung im Bereich Steuern zählen können. Durch regelmäßige Seminare halten wir uns im Steuerrecht auf dem Laufenden, sodass wir bei steuerlichen Änderungen immer den Überblick haben. Deshalb können Sie sicher sein, dass wir Ihre zu viel bezahlten Steuern für Sie zurückholen. Also können Sie beim Lohnsteuerhilfeverein stets von einer Top-Beratung mit umfangreichem Wissen ausgehen, weil wir Experten im Bereich Einkommensteuer sind.

Im Mittelpunkt der Lohnsteuerhilfe Beratung stehen Sie

Das heißt, dass Sie eine individuelle sowie persönliche Beratung bei der Lohnsteuerhilfe Hilden erwartet. Besonders profitieren Sie davon, dass wir Ihre Konstellationen genau unter die Lupe nehmen, um alle Steuervorteile zu nutzen. Weil so Steuern sparen Spaß macht.

Kurzum freuen wir uns Ihre Einkommensteuer Erklärung für Sie als Mitglied zu erstellen. Und Sie zudem noch rund um Ihre Steuern begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG zu beraten. Darum vereinbaren Sie einfach gleich einen Termin. Schließlich sollten Sie nicht mehr länger auf Ihr steuerliches Happy End warten!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Lohnsteuerhilfe Hilden

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Heimkosten für Eltern als außergewöhnliche Belastungen

Die Lebenserwartung steigt hierzulande ständig und erwachsene Kinder müssen sich teilweise über einen zunehmend langen Zeitraum hinweg um ihre Eltern kümmern und beispielsweise die Heimkosten für Eltern zahlen. Zum einen ist es erfreulich, wenn Rentner ihren Lebensabend länger genießen können. Andererseits hat dies immer öfter zur Folge, dass die Kinder Ihre Eltern letztlich doch in einem Pflegeheim unterbringen und die Kosten hierfür zahlen müssen, wenn sie selbst der Belastung nicht mehr gewachsen sind. Aber wer trägt die Heimkosten für Eltern, wenn Mutter und Vater nur eine geringe Rente erhalten? Oder wenn sie kaum eigenes Vermögen und keine gute Altersvorsorge haben? Heimkosten für Eltern: Grundsicherung und Unterhaltspflichten Sobald bei den Eltern Pflegebedürftigkeit eintritt, können sie die Pflegeversicherung in Anspruch nehmen und müssen dann noch ihr Einkommen, ihre Rente und ihr Vermögen einsetzen. Sofern das alles nicht ausreicht, können aber auch die Kinder zum Unterhalt verpflichtet sein. So kann das leistende Sozialamt den Anspruch auf Elternunterhalt gegen die erwachsenen Kinder geltend machen. Zum Glück gibt es einen relativ hohen Selbstbehalt, der den unterhaltspflichtigen Kindern vom eigenen Einkommen verbleiben muss. Dieser beträgt bei einem alleinstehenden erwachsenen Kind netto 1.800 Euro, bei einem Ehepaar 3.240 Euro. Und beim über diesen Betrag hinausgehenden Einkommen verbleibt dem Kind nochmals in etwa die Hälfte. Das eigene Haus muss das unterhaltspflichtige Kind keinesfalls verkaufen. Die Zins- und Tilgungsleistungen hierfür sind ebenso wie auch die eigene Altersvorsorge und Aufwendungen hierfür geschützt. Unterhaltsverpflichtungen gegenüber eigenen Kindern oder Ex-Ehegatten sind vorrangig abzugsfähig. Außergewöhnliche Belastungen Die erwachsenen Kinder erhalten steuerliche Entlastung bei solchen Unterhaltsleistungen. Pflegekosten können sie dann als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Dies ist der Fall, wenn Pflegebedürftigkeit vorliegt und Pflegestufen bzw. -grade festgestellt wurden oder auch eine kurzzeitige Pflege erforderlich ist. Erstattungen oder Zahlungen von Versicherungen oder anderen Stellen müssen zunächst angerechnet werden. Die Pflegekosten sind dann auch noch um die zumutbare Belastung zu kürzen. Diese ist von der Höhe des Einkommens des unterhaltsverpflichteten Kindes und seinen familiären Umständen abhängig und kann zwischen 1 % und 7 % des Gesamtbetrags der Einkünfte betragen. Die Kosten für pflege-, behinderungs- oder krankheitsbedingte Unterbringung umfassen alle vom Heim in Rechnung gestellte Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Rein altersbedingte Pflegekosten sind aber als übliche Kosten der Lebensführung zu betrachten und nicht ansatzfähig. Haushaltsnahe Dienstleistungen Bei einer Pflege zuhause kann ein Ansatz der Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Beschäftigungsverhältnisse in Betracht kommen. Hier können auch altersbedingte Pflegekosten, sonstige hauswirtschaftliche Leistungen und Kosten berücksichtigt werden, die als zumutbare Belastung bei den außergewöhnlichen Belastungen nicht ansatzfähig waren. Haben Sie noch mehr Fragen, wie Sie Pflege- und Heimkosten für Eltern bei Ihrer Einkommensteuererklärung absetzen. Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir beraten Sie und erstellen Ihre Einkommensteuererklärung im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Kinderfreibetrag, Kindergeld und was für Eltern steuerlich absetzbar ist

Sie sind ja schon sehr lieb und nett, die Kleinen. Viele Familien betrachten sich erst mit Kindern als vollständig. Aber die Kehrseite ist: Kinder kosten auch Geld – richtig viel Geld. Andererseits zahlen sie später einmal die Renten für die ältere Generation. Und so hat sich der Gesetzgeber zu einer Vielzahl von Leistungen zur Unterstützung von Familien mit Kindern entschlossen. Und die Beträge steigen kontinuierlich an. Daher lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die verschiedenen Leistungen und ihre Voraussetzungen zu werfen. Kindergeld oder Kinderfreibetrag? In unserem nachfolgenden Video erklären wir Ihnen kurz und schnell, wie es sich mit Kindergeld und Kinderfreibetrag bei Ihrer Einkommensteuererklärung verhält. Kindergeld Da gibt es zunächst einmal das Kindergeld. Eltern haben hierauf einen Anspruch, wenn sie in der Bundesrepublik ihren Wohnsitz oder Lebensmittelpunkt haben. Für das erste und zweite Kind gab es 2016 monatlich jeweils EUR 190,-, für das dritte Kind EUR 196,- und für alle weiteren jeweils EUR 221,- monatlich. Am Anfang diesen Jahres gab es für diese Beträge nochmals eine leichte Erhöhung. Für das erste und zweite Kind gibt es seit Januar 2017 jetzt monatlich jeweils EUR 192,-, für das dritte Kind EUR 198,- und für alle weiteren jeweils EUR 223,- monatlich. Grundsätzlich wird das Kindergeld für alle minderjährigen Kinder gezahlt. Das Einkommen spielt dabei keine Rolle. Wird das Kind 18 Jahre alt und geht es noch in die Schule oder befindet sich in der Ausbildung oder Studium, können Sie das Kindergeld weiter beziehen. Wird das Kind 25 Jahre alt, ist grundsätzlich Schluss mit dem Kindergeld, sofern das Kind nicht behindert ist und sich nicht selbst unterhalten kann. Wichtig ist seit 2016, dass der Kindergeldkasse die Steueridentifikationsnummern von Eltern und Kindern bekannt sein müssen. Kinderfreibetrag Daneben gibt es noch den Kinderfreibetrag. Dieser betrug 2016 für die Familie EUR 7.248,- und steht beiden Elternteilen zu. Er setzt sich zusammen aus einem Kinderfreibetrag für das Existenzminimum des Kindes in Höhe von EUR 2.304,- (verdoppelt EUR 4.608,-) und dem Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung in Höhe von 1.320,- Euro (verdoppelt EUR 2.640,-). Ersterer Freibetrag für das Existenzminimum ist 2017 auf EUR 4.716,- angestiegen, so dass für 2017 insgesamt ein Kinderfreibetrag in Höhe von EUR 7.428,- zugunsten der Eltern zu berücksichtigen ist. Aber Vorsicht: es gibt nur entweder Kindergeld oder Kinderfreibetrag. Das Positive ist: Das Finanzamt führt eine Prüfung durch, was für Sie günstiger ist. So wird das bereits ausgezahlte Kindergeld mit dem Steuervorteil verrechnet, der sich aus den Kinderfreibeträgen ergibt. Letztlich profitieren nur höhere Einkommen dann noch vom Kinderfreibetrag. Entlastungsbetrag für Alleinerziehende Alleinstehende, die im eigenen Haushalt ein Kind erziehen, für das sie Anspruch auf Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag haben, können einen Entlastungsbetrag in Höhe von EUR 1.908,- zuzüglich EUR 240,- für jedes weitere Kind steuerlich geltend machen. Steuerlich vorteilhaft: der Entlastungsbetrag wird von der Summe der steuerpflichtigen Einkünfte abgezogen. Er ist zudem in der Lohnsteuerklasse II, die hier beantragt werden kann, bereits eingearbeitet. Kinderbetreuungskosten Für Kinder, die grundsätzlich das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben dürfen, kann sich eine deutliche steuerliche Entlastung auch aus dem Abzug von Kinderbetreuungskosten ergeben. Denn 2/3 dieser Kosten können als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Und das gilt für Kinderbetreuungskosten bis maximal EUR 6.000,- im Jahr, so dass also hierfür maximal ein Betrag in Höhe von EUR 4.000,- als Sonderausgabe steuerlich absetzbar ist. Kosten für Freizeitaktivitäten oder Verpflegung des Kindes bleiben allerdings außen vor. Ausbildungsfreibetrag Auf einen weiteren Abzug bleibt noch hinzuweisen: Solange sich ein volljähriges Kind noch in der Berufsausbildung befindet und auswärts untergebracht ist, kann man zudem einen jährlichen Ausbildungsfreibetrag in Höhe von EUR 924,- beantragen. Dieser steht getrennten Eltern grundsätzlich zur Hälfte zu, allerdings kann man eine andere Aufteilung einvernehmlich beantragen. Nun haben Sie einen kleinen Überblick zu den Steuervergünstigungen für Eltern oder Alleinerziehende. Für eine ausführliche Beratung vereinbaren Sie einfach einen Termin bei unserer Beratungsstelle des Aktuell Lohnsteuerhilfevereins e.V. Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihre Einkommensteuererklärung im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG. Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf!

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Ihre Steuererklärung ist unser Job

Genießen Sie Ihre Freizeit, denn Ihre Einkommensteuererklärung erledigen wir von der Lohnsteuerhilfe Hilden. Aufgrund unserer Fachkompetenz sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld. Im Rahmen einer Mitgliedschaft beraten wir Sie rund um Ihre Einkommensteuererklärung bei ausschließlich nichtselbständigen Einkünften begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG. Und dafür zahlen Sie jährlich nur einen sozial gestaffelten Beitrag und zwar angepasst an Ihr Einkommen.

Also schonen Sie doch lieber Ihre Nerven. Denn mal Hand aufs Herz, wer hat schon Lust und Zeit seine Steuererklärung selbst zu machen? Während Sie sich vor dieser Aufgabe lieber drücken, ist für uns die Erstellung der Einkommensteuererklärung eine Freude. Also lassen Sie Ihre Steuer von uns machen. Sodass Sie beruhigt sein können, weil Ihre Steuerangelegenheiten in kompetenten Händen sind.

Happy End auch für Ihre Einkommensteuererklärung

Jährlich rund 500 Mio. EUR verschenken die Steuerzahler an den Staat, weil sie Ihre Steuererklärung nicht abgeben. Das sollte man doch verhindern, denn immerhin wäre das umgerechnet für jeden Einzelnen eine satte Steuerrückerstattung. Also lassen Sie sich diese nicht entgehen. Denn vielleicht steckt auch hinter Ihrer Einkommensteuererklärung ein sehr erfreuliches Ergebnis.

*Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes liegt die durchschnittliche Steuererstattung bei 901,- EUR für alle Steuerpflichtigen mit ausschließlich nichtselbstständigen Einkünften im Falle einer Steuererstattung (Quelle: Statistisches Bundesamt VZ 2012, Stand 07/2016).

Die Lohnsteuerhilfe holt durchschnittlich 901 Euro vom Finanzamt zurück.

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Ausschlaggebend dafür ist, dass Sie bei uns auf aktuelles Fachwissen und langjährige Erfahrung im Bereich Steuern zählen können. Durch regelmäßige Seminare halten wir uns im Steuerrecht auf dem Laufenden, sodass wir bei steuerlichen Änderungen immer den Überblick haben. Deshalb können Sie sicher sein, dass wir Ihre zu viel bezahlten Steuern für Sie zurückholen. Also können Sie beim Lohnsteuerhilfeverein stets von einer Top-Beratung mit umfangreichem Wissen ausgehen, weil wir Experten im Bereich Einkommensteuer sind.

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